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Dezember 2016

Elektromobilität: Bundesrat stimmt Förderung zu

14.12.2016 10:21 von Rolf Engesser

Elektromobilität: Bundesrat stimmt Förderung zu

Der Bundesrat hat dem „Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr“ am 14.10.2016 zugestimmt. Damit wird die derzeit im Kraftfahrzeugsteuergesetz enthaltene fünfjährige Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge (einschl. Brennstoffzellenfahrzeuge) rückwirkend für alle Erstzulassungen ab 01. 01.2016 auf zehn Jahre ausgedehnt. Dies gilt für alle Zulassungen bis zum 31.12.2020.

Lohnsteuerlich sind 2017 bis 2020 für das elektrische Aufladen eines Elektro- oder Hybridelektrofahzeuges sowie für Pedelecs, an einer ortsfesten betrieblichen Einrichtung des Arbeitgebers keine Folgen zu ziehen, sofern diese Leistung zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird. Überlassungen von Ladevorrichtungen an den Arbeitnehmer können mit 25 % pauschal besteuert werden.

Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRug):

09.12.2016 13:08 von Rolf Engesser

Ab dem Jahresabschluss 2016 bzw. für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2015 begonnen haben, sind die neuen Vorgaben durch das BilRug verpflichtend anzuwenden. Die angehobenen Schwellenwerte waren bereits für nach dem 31.12.2013 beginnende Geschäftsjahre anwendbar (Wahlrecht).

Die wesentlichen Neuerungen beinhalten die  angehobenen Schwellenwerten z. B. für kleine Kapitalgesellschaften und ggf. GmbH & Co. KG mit einer Bilanzsumme von EUR 6 Mio., Umsätzen von EUR 12 Mio. und wie bisher max. 50 Arbeitnehmern. An zwei aufeinander folgenden Bilanzstichtagen dürften zwei der drei Merkmale nicht überschritten werden um als kleine Kapitalgesellschaft zu gelten.

Desweiteren wurden die Umsatzerlöse neu als „die Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen der Kapitalgesellschaft nach Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer sowie sonstiger direkt mit dem Umsatz verbundener Steuern“ definiert. Dadurch ist es möglich, dass bisher als sonstige Erträge ausgewiesene Erlöse jetzt als Umsatz zu zeigen sind. Das kann auch Folgen auf die Darstellung der Aufwendungen mit sich bringen (als bezogene Leistung statt als sonstiger Aufwand). Auch wurden  die Abschreibungen für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind über 10 Jahre vorzunehmen, wenn die Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann. Das kann auch bei entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerten angewendet werden.

Zudem ist der Ausweis eines außerordentlichen Ergebnisses nicht mehr vorgesehen.

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