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Juni 2013

Pflichtangaben in Rechnungen

12.06.2013 08:10 von Rolf Engesser

Zum 30.06.2013 werden einige Änderungen, die die §§ 14 Abs.  4 und 14 a UStG betreffen, geändert.

Bei Gutschriften  (damit sind Abrechnungen gemeint, in denen der Leistungsempfänger abrechnet) muss zukünftig eindeutig das Wort „Gutschrift“ enthalten sein. Damit sollten nachträgliche Reduzierungen für Lieferungen/Leistungen zukünftig in anderer Weise bezeichnet werden. Das ist z. B. mit dem Zusatz "Rechnungskorrektur" möglich.

Die Angaben im Falle der Übertragung der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger, (Reverse-Charge) in der EU sind konkretisiert worden. Künftig muss der leistende Unternehmer für solche Sachverhalte zwingend die Angabe „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“ oder „Reverse-Charge“ enthalten. Außerdem wurde konkretisiert, dass bei den Abrechnungen und Formerfordernissen im Regelfall das Recht das im Heimatland des Leistenden gilt. Eine Ausnahme bilden Gutschriften.

Daneben wurden noch Regelungen für Reiseleistungen ergänzt und im Rahmen von B2B-Leistungen Fristen für die Abrechnungen festgesetzt.      

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