Aktuelles

Juli 2012

IDW RS HFA 2 zur An­wen­dung von IFRS ver­ab­schie­det

09.07.2012 17:34 von Rolf Engesser

Der HFA hat in seiner 228. Sitzung am 6. 6. 2012 eine Neufassung der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Einzelfragen zur Anwendung von IFRS (IDW RS HFA 2) verabschiedet.

Inhalt der Neufassung sind Einzelfragen zur Anwendung ausgewählter IFRS. Als Folge der zahlreichen Neuregelungen durch das IASB wurde die Verlautbarung aktualisiert; gleichzeitig wurde dem Fortgang der Diskussion über bestimmte Auslegungsfragen auf internationaler Ebene Rechnung getragen. So wird bspw. in einer Fußnote zu Tz. 88 darauf hingewiesen, dass dem IFRS Interpretations Committee derzeit eine Eingabe mit der Bitte um Klärung vorliegt, ob die Einbringung von Zahlungsmitteln oder Zahlungsmitteläquivalenten durch das Unternehmen in einen Fonds immer als Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit dargestellt werden muss.

Darüber hinaus wurde die zwischenzeitliche Weiterentwicklung der IFRS seit Veröffentlichung des Entwurfs der Neufassung von IDW RS HFA 2 im September 2011 berücksichtigt.

Erhöhung der Grenze für Minijobs ist in Planung

09.07.2012 10:09 von Rolf Engesser

Die Bundesregierung plant, die Grenze für Minijobber mit Wirkung ab dem 01.01.2013 anzuheben. Die Beträge in der Gleitzone sollen entsprechend um EUR 50,00 auf EUR 850,00 angehoben werden. Das Handelsblatt berichtet, dass 7,5 Mio. Minijobber von der Neuregelung betroffen sein könnten.

Verfahren zur E-Bilanz vereinfacht

06.07.2012 11:14 von Rolf Engesser

Das Bundesministerium der Finanzen hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in einer Pressemitteilung vom 30.05.2012 die abschließenden Details zur Einführung der E-Bilanz veröffentlicht. In einem monatelangen Tauziehen mit den Wirtschaftsverbänden wurde eine Einigung zu den Mußfeldern und Auffangspositionen erzielt. Es ist nur auszufüllen, was das Unternehmen betrifft.

Kann ein Mussfeld nicht ausgefüllt werden (z. B. wegen der Rechstform oder weil dieser Sachchverhalt nicht vorliegt) ist ein "Leer", technisch NIL zu übermitteln.

Darüberhinaus wurden Auffangpositionen eingeführt, in die firmenspezifische Daten eingetragen werden können.

Die beiden Ministerien sprechen von Vereinfachungen und Effizienzgewinnen, die sich im Laufe der Zeit einstellen sollen. Das Bundesministerium der Justiz zweifelt hingegen an der Rechtsgrundlage für die Einführung der E-Bilanz, weil die angeforderten Daten weit über die Vorgaben des Handelsbilanzrechts hinausgehen. Es empfiehlt deshalb die Verschiebung der Einführung auf 2015.

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