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Änderungen für ausländische Unternehmen im Mehrwertsteuerrecht der Schweiz

24.09.2017 18:38 von Rolf Engesser

Änderungen für ausländische Unternehmen im Mehrwertsteuerrecht der Schweiz

Die Änderung des schweizerischen Mehrwertsteuergesetzes sieht vor, dass ab 2018 die weltweiten Umsätze des aus Sicht der Schweiz ausländischen Unternehmers Maßstab werden und nicht mehr, wie bisher, ausschileßlich die in der Schweiz erzielten Umsätze.

Damit will die Schweiz die Wettbewerbsnachteile der inländischen gegenüber den ausländischen Unternehmen reduzieren.

Wichtig ist diese Änderung für Unternehmen, die werkvertragliche Lieferungen in der Schweiz (Warenlieferung und Montage) oder auch reine Arbeitslesitungen und auch Dienstleistungen mit Grundstücksbezug (Architekten). Nicht betroffen sind Dienstleistungen ohne Grundstücksbezug (wie Werbung oder Beratung).

Durch den Wegfall der Freigrenze werden Unternehmer in der Schweiz umsatzsteuerpflichtig. Dazu ist die Bestellung eines Fiskalvertreters, die Stellung einer Sicherheitsleistung und die (meist vierteljährlche) Abgabe von steuerabrechnungen notwendig.

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